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Über mich

Ich bin Jahrgang 1958, wohne im östlichen Ruhrgebiet, von Beruf bin ich Fachkrankenschwester für Anästhesie- und Intensivpflege und arbeite als Einrichtungsleitung in der stationären Altenhilfe.
Außerdem bin ich Mutter von zwei erwachsenen Töchtern.
Ich absolvierte einen Kurs in "Die Kunst des Schreibens" an der Axel Anderson Akademie im Bereich "Belletristik".
Wenn noch etwas Zeit übrig bleibt, verbringe ich diese auf dem Fahrrad oder Motorrad, zu Fuß in den Alpen oder auf dem Wasser unter Segeln.
Alle Texte und die darin handelnden Personen in virtuellen (also der Möglichkeit nach vorhandenen) Orten stellen keine persönlichen Erfahrungen dar, meine Arbeit dient mir lediglich als Impulsgeber. Ich war nie persönlich betroffen, und wie schlussendlich Fiktion entsteht , bleibt das Geheimnis der Autorin. Von Beileidsbekundungen bitte ich daher abzusehen, für Rückmeldungen und Kritik bin ich jedoch sehr dankbar!
Meine Schreibwut setzte bereits sehr früh im Alter von 13 Jahren ein. Ich begann mit Geschichten um meinen Goldhamster, den ich tatsächliche und fiktive Abenteuer besehen ließ, gefolgt von "Peter, mein Freund, und seine Bande". Sehr viel später erweiterte ich die Winnetou- Trilogie um einen vierten Band - Karl May möge mir verzeihen - in welchem ich Old Shatterhand eine Schwester andichtete - nämlich mich - an der Winnetou nicht vorbei kam und sie heiratete, zwei Kinder mit ihr bekam und irgendwann durch des Schurken Santers Kugel starb. Fortan lebte sie allein erziehend mit zwei Halbblutkindern im Pueblo.
Aus heutiger Sicht ein sozialkritisches Stück im Wilden Westen. Nun, jetzt sind meine Intentionen andere.
Durch meine tägliche Arbeit mit Schwerstkranken und tragischen Katastrophen im menschlichen Alltag bekam ich genügend Stoff für meine Fantasie. Meine Erfahrung ist, dass Menschen nur im Leiden reifen und ihre Persönlichkeit entwickeln, denn: "...glückliche Menschen haben keine Geschichte..." schreibt Simone de Beauvoire.
Dieses für alle, die es wissen wollen, als Botschaft in meine Texte zu transportieren, ist mein Anliegen und eine starke Triebfeder zugleich.
Für die pflegefachlichen Aufsätze gilt, dass ich mich während meines beruflichen Werdegangs stets darum besorgt sah, dass Pflegende sich nicht adäquat darstellen wollen oder können.Die Gesellschaft ändert sich, der Pflegebedarf einer alternden Gesellschaft steigt. Tendenzen, die sich ausschließlich an monetären Zwängen orientieren, zeigen, dass Pflegefachkräfte angeblich nur in bestimmten, bezahlbaren Grenzen benötigt werden, weil die Finanzierung nicht mehr gewährleistet ist bei einem Gesundheitssystem, in das zu wenig eingezahlt und dem zuviel abgefordert wird.
Pflegende sind eine wichtige Stütze und haben lenkende Funktionen hinsichtlich Beratung, Pflegebedürftigkeitseinschätzungen und Messung der geleisteten Pflegequalität. Pflege von Angehörigen und die Inanspruchnahme der Geldleistung des Pflegeversicherungsgesetzes wird zunehmend geringer werden, da es weniger familiären Bindungen und weibliche Pflegepersonen geben wird. Mein Anliegen ist es, die Professionalität der Berufsgruppe Pflege - wenn auch in bescheidenem Ausmaß - auf meinen Seiten deutlich werden zu lassen. Dazu diente auch die Weiterbildung zur Geprüften Unabhängigen Pflegesachverständigen.
Bitte beachten Sie meinen "Haftungsausschluss" und die beruflich biographischen Informationen!
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